Trackpad - Erfahrungsbericht
Ja, ich habe es getan und das Trackpad von Apple bestellt. Ich gebe zu, dass ich ein Trackpad-Fan bin. Auch auf dem Dienst-Notebook verwende ich das Trackpad, auch wenn es nicht die Gesten versteht wie ein Apple-Trackpad. Häufig holen die Kollegen eine Minimaus raus, wenn sie unterwegs das Notebook verwenden. Das habe ich nie getan, mit dem Trackpad als Eingabegerät komme ich gut klar.
Um so genialer die Gesten auf den Applegeräten! Und jetzt das Ganze auch für zuhause.
Meine Erfahrung nach 2,5 Wochen: Ich finde es einfach nur klasse!Die Gesten lassen eine intuitive Bedienung zu und es macht einfach nur Spaß. Übrigens: Wer mit den Gesten nicht ganz klar kommt, sollte sich gut die Anleitung im Kontrollfeld in den Systemeinstellungen ansehen. Dort werden alle Gesten mit kleinen Videos sehr gut nachvollziehbar dargestellt.
Zusätzlich habe ich mir das Programm "Jitouch" gekauft (kostet 5 $). Damit lassen sich die Gesten noch erweitern: Man kann zahlreiche weitere Gesten selber definieren und entsprechende Befehle und Aktionen zuordnen.
Ein paar Dinge sollte aber noch erwähnt werden:
- Nicht jeder wird mit dem Touchpad glücklich werden. Eine Maus ist definitiv präziser. Dafür muss mit der Maus "mehr Weg" zurückgelegt werden, während beim Trackpad die Hand zumeist ruhig liegt. Für Sehnenscheidenentzündete ist das Trackpad die bessere Wahl. Auch der Wechsel zur Tastatur geht irgendwie natürlicher "von der Hand".
- Die etwas bessere Präzision macht es bei Spielen und kniffligen Aktionen im Foto- und Grafikprogramm leichter, mit der Maus zu arbeiten.
- Bei der Aktion "Ziehen" arbeitet man besser mit dem Daumen, der während des Verschiebens das Drücken der Shift-Taste simuliert. Daran muss man sich erst gewöhnen – es klappt aber erstaunlich gut, wenn man den Bogen heraus hat.
Für die alltäglichen Dinge nutze ich inzwischen nur noch das Trackpad – welches auch deutlich weniger Batteriestrom braucht als die Maus.
;-)

